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„Wir sollten es uns in Deutschland zur Regel machen, dass jeder Schüler einmal in der Schulzeit ein KZ oder eine entsprechende Gedenkstätte gesehen hat. Ich selbst glaube fest daran: Wer als Jugendlicher einmal ein KZ besucht hat, wird in der Regel ein ganzes Leben lang immunisiert sein gegen die Krankheit von Rassismus und Ausgrenzung.“
„Besonders berührt hat mich das mit den Kindern, und dass die die Kinder einfach gekillt haben. Ich hätte nie geglaubt, was das hier für Dimensionen hatte, egal was ich vorher auch gehört habe: Diese Masse Menschen! Auch das mit den medizinischen Experimenten wusste ich vorher nicht. Wie kann man so was machen?“ (...) Ich will noch mehr wissen. Das ist echt wichtig.“
Ich finde, man muss gar nicht immer über die Zahlen reden, sondern fragen, wer die Täter waren. Ich habe jetzt von Ärzten und Ingenieuren gehört. Wer hat denen ihre Befehle gegeben? Was ist die Rolle von Hitler? Die haben Massenvergiftungen gemacht. Wie auf einem Viehhof.
„Ich fand die Schuhe, besonders die vielen Kinderschuhe, total krass, dann noch die Prothesen und die abgeschnittenen Haare. Ein Teil davon war sogar noch geflochten. (...) Ich frage mich immer wieder: Kann so was noch mal passieren? Und: Warum hat man ausgerechnet die Juden als Opfer ausgesucht?“
„Mit Zeitzeugen hätte ich hier gerne mal geredet. Ich würde die aber nicht fragen, wie sie sich gefühlt haben. Das würde die vielleicht wieder an die alten Gefühle erinnern. Ich würde mehr fragen, wie der Tagesablauf war, ob sie schlafen konnten, und wie das war, mit so vielen in einem Raum eingesperrt gewesen zu sein.“
„…die waren denen noch weniger wert als Staub“
„Ein tolles Projekt! Hier geht es nicht nur um Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart und Zukunft der Gesellschaft.“
„Auschwitz darf nie wieder sein. Das ist eine Aufgabe die bleibt. Das ist eine Aufgabe jenseits aller Generationen.“
„Die
TIFTUNG möchte junge Menschen unterstützen und ermuntern, sich unmittelbar vor Ort mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Zum Gedenken an die Opfer und um sicherzustellen, dass wir Lehren aus unserer Vergangenheit ziehen. Dabei hilft die
TIFTUNG.“
Wir brauchen neue Wege in der Erinnerungskultur. Die Stiftung öffnet solche Wege.
„Wir brauchen neue Formen der Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Kein anderer Erinnerungsort, kein Museum, kein Gedenkstein spricht so ins Gewissen wie Auschwitz.“
„Mit der Stiftung machen Bürgerinnen und Bürger deutlich, dass die Verantwortung vor der Geschichte eine bleibende Aufgabe ist.“
„Wer ein menschenwürdiges Morgen will, muss um das Unwürdige im Gestern wissen. Wer möchte, dass Auschwitz nie wieder sei, der muss sich mit diesem Ort auseinandersetzen. Vor Ort.“
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